Kaffeesucht – Macht Kaffee süchtig?

Ohne den täglichen Kaffee geht nichts – kennst du das Gefühl? Einen Morgen ohne Kaffee kannst du dir eigentlich gar nicht vorstellen. Doch ist das schon eine Kaffeesucht oder einfach nur Gewohnheit? Kann Kaffee überhaupt süchtig machen? In diesem Beitrag beantworten wir dir diese Fragen. Es erwartet dich eine heiße Diskussion in der Forschung, die unsere FoodProfs für dich ausgewertet haben.

Kaffee in einer Tasse mit Herz-Muster als Symbol für Kaffeesucht
(c) Drew Coffman | unsplash.com

Koffein ist das weltweit am häufigsten konsumierte Psychostimulans – doch in der Forschung wird heißt diskutiert, ob es wirklich süchtig macht.

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In 7 Minuten erfährst du alles über Kaffeesucht

Wenn du wirklich verstehen möchtest, welche Anzeichen es für eine Kaffeesucht gibt und warum sich Forscher trotzdem darum streiten, nimm dir 7 Minuten Zeit für den ganzen Artikel.

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Streit-Frage: Gibt es eine Kaffeesucht?

Wenn sich Forscher streiten, ob Kaffee süchtig macht, geht es eigentlich nicht direkt um den Kaffee. Es geht um das darin enthaltene Koffein. Seit vielen Jahren gibt es hierzu heiße Diskussionen unter den Wissenschaftlern: Die einen warnen vor Koffein als „am häufigsten verwendete Droge der Welt“ und pochen auf die „biologische Plausibilität der Koffein-Abhängigkeit.“1) Die anderen sehen dafür bislang keinen stichhaltigen Beweis erbracht.

Wer hat in dieser Streit-Frage recht? Wir haben die wichtigsten Studien und wissenschaftlichen Arbeiten ausgewertet und den aktuellen Stand der Forschung in diesem Beitrag für dich zusammengefasst.

Definition: Was ist eine Kaffeesucht?

Unter Kaffeesucht oder Coffeinismus wird umgangssprachlich eine Abhängigkeit von Kaffee oder Koffein verstanden. Ob Kaffee aber tatsächlich süchtig macht, ist in der Forschung umstritten – wie du in diesem FoodProfs-Beitrag erfahren wirst.

Wenn du regelmäßig oder besonders viel Kaffee trinkst und du diese „Kaffeesucht“ beenden möchtest, kann das zu einem vorübergehenden Koffeinentzugssyndrom führen. Eine Überdosis an Koffein kann zudem eine Koffein-Vergiftung verursachen.

Wann bist du kaffeesüchtig?

Bei gesunden Erwachsenen gelten bis zu 400 mg Koffein am Tag oder circa 5,5 mg pro Kilogramm Körpergewicht als unproblematisch. Das entspricht etwa acht Tassen Kaffee am Tag. Als gesundheitsförderlich gelten aber nur drei bis vier Tassen Kaffee pro Tag.2)

Diese Angaben können sich von Mensch zu Mensch erheblich unterscheiden. In der Schwangerschaft gelten beispielsweise nur 300 mg Koffein pro Tag als sicher – es wird aber empfohlen, ganz darauf zu verzichten. Täglich 2,5 mg pro Kilogramm Körpergewicht werden bei Kindern als sicher bewertet.2)

Ob sich bei höheren regelmäßigen Mengen schon direkt von einer Kaffeesucht reden lässt, ist allerdings umstritten.

Symptome einer Kaffeesucht

Eine mögliche Kaffeesucht kann sich durch folgende Symptome bemerkbar machen:

  • Toleranz-Entwicklung gegenüber den Effekten des Koffeins im Kaffee: Die Dosis muss ständig erhöht werden.
  • Verstärkungswirkung bzw. starkes Verlangen nach Koffein oder Kaffee: Trotz offensichtlicher Nachteile, schaffst du es nicht, weniger oder kein Koffein mehr zu dir zu nehmen.
  • Entzugserscheinungen nach Beendigung oder Reduzierung des Kaffee-Konsums

Wenn du besonders hohe Mengen an Kaffee trinkst (über 20 Tassen am Tag) kann es sogar zu einer Koffeinvergiftung kommen, die mit Symptomen wie Unruhe, Schlaflosigkeit Panik und Muskelzucken einhergehen kann. Lies dazu am besten unseren Beitrag über Koffeinvergiftung.

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Warum Kaffee und Koffein süchtig machen könnten

In einer Umfrage wurden Sucht-Spezialisten befragt, ob sie glauben, dass eine Koffein-Abhängigkeit wirklich existiert. 95 % der Experten waren der Meinung, dass das abrupte Ende eines regelmäßigen Koffein-Konsums zu einem Entzugssyndrom führen könnte. Immerhin noch 58 % hielten es für realistisch, dass einige Menschen eine Koffein-Abhängigkeit entwickeln könnten.17)

Doch was sagt die Wissenschaft? Haben die Experten mit ihren Vermutungen recht?

Koffein kann Entzugserscheinungen auslösen

„Koffein ist das weltweit am häufigsten konsumierte Psychostimulans“, erklärt Prof. Dr. Maximilian Gahr von der Universitätsklinik Ulm in einer Übersichtsarbeit. „Es ist nahezu unbeschränkt verfügbar und unterliegt in Europa keiner staatlichen Regulation.“

Koffein ist das weltweit am häufigsten konsumierte Psychostimulans.

Dass das nicht ganz unbedenklich sein könnte, zeigen Forschungsergebnisse zum Koffein-Entzug. Ähnlich wie bei anderen abhängigmachenden Substanzen können nach abrupter Beendigung oder Verringerung eines längeren Koffein-Konsums (meist in Form von Kaffee) typische Entzugserscheinungen auftreten: Kopfschmerzen, Ängstlichkeit und Depressivität zählen bespielsweise dazu.3) Für dieses als Koffeinentzugssyndrom (DSM-5 292.0) anerkannte Phänomen gibt es bereits gute wissenschaftliche Belege.4-7) Mehr darüber erfährst du in unserem Beitrag über Koffein-Entzug.

Toleranz-Entwicklung bei regelmäßigem Koffein-Konsum

Ein weiterer Befund, der für eine abhängigmachende Wirkung von Koffein spricht, ist die Toleranz-Entwicklung: Wer regelmäßig hohe Dosen (400 bis 1.200 mg pro Tag) an Koffein zu sich nimmt, kann sich so an die Zufuhr gewöhnen, dass die Wirkung nachlässt und die Dosis permanent erhöht werden muss.7-11) Außerdem gibt es Hinweise, dass Koffein eine Verstärkungswirkung aufweisen könnte: Das bedeutet, dass Personen, die regelmäßig Koffein zu sich nehmen, die Substanz mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft weiterhin konsumieren werden.7, 12, 13) Allerdings ist dieser Effekt schwächer als bei anderen Psychostimulantien wie Kokain oder Amphetaminen und bei höheren Dosierungen nicht mehr zu beobachten.14)

Könnte Kaffeesucht genetisch bedingt sein?

Ähnlich wie bei anderen Substanz-Abhängigkeiten deuten einige Zwillingsstudien darauf hin, dass auch eine mögliche Koffein-Abhängigkeit genetisch beeinflusst sein könnte.19, 1) Allerdings sind diese Studien mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind in ihrer wissenschaftlichen Aussagekraft teilweise begrenzt. Zum Beispiel wurde eine der zentralen Studien, die explizit den Koffein-Konsum, die Toleranz-Entwicklung und die Entzugserscheinungen untersucht hat, nur an weiblichen Zwillingen durchgeführt.18) Ob sich die Ergebnisse auch auf andere Geschlechter übertragen lassen, ist fraglich. Außerdem wurde der regelmäßige Koffein-Konsum in den meisten Studien mittels Selbstauskunft der Teilnehmer*innen erhoben, was fehleranfällig ist. Darüber hinaus lassen sich andere Einflüsse wie das soziale Umfeld nur schwer ausschließen.

Was spricht gegen eine Kaffeesucht?

Einiges deutet also darauf hin, dass Kaffee und Koffein süchtig machen könnten. Dennoch ist die Koffein-Abhängigkeit offiziell nicht als medizinische Diagnose anerkannt. Warum ist das so?

Es sind nicht alle Merkmale einer Sucht erfüllt

„Koffein weist zahlreiche, jedoch nicht alle Merkmale einer Substanz mit ‘Abhängigkeitspotential’ auf“, fasst Prof. Dr. Maximilian Gahr den Stand der Forschung in seiner Übersichtsarbeit zusammen.2)

Beispielsweise scheint Koffein nicht direkt die Dopamin-Freisetzung im Belohnungssystem unseres Gehirns zu erhöhen.15, 16) Die erhöhte Ausschüttung des „Glückshormons“ Dopamin ist jedoch eines der zentralen Merkmale abhängig machender Substanzen.

Koffein weist zahlreiche, jedoch nicht alle Merkmale einer Substanz mit Abhängigkeitspotential auf.

Kaffeesucht oder normales Kaffee-Trinken?

Außerdem ist es wichtig, regelmäßige hohe Kaffee- und Koffein-Mengen von moderatem, täglichen Kaffee-Trinken (etwa drei bis vier Tassen pro Tag) zu unterscheiden. In üblicherweise aufgenommenen Mengen gelten weder Koffein- noch Kaffee-Konsum als gesundheitsschädlich. Im Gegenteil: Drei bis vier Tassen Kaffee am Tag werden in vielen Studien eher mit gesundheitsfördernden Effekten in Verbindung gebracht. Mehr dazu kannst du in unserer Übersicht zu Kaffee und Gesundheit lesen.

Drei bis vier Tassen Kaffee am Tag werden in vielen Studien eher mit gesundheitsfördernden Effekten in Verbindung gebracht. 

Ähnlich sieht das auch die Physiologin Astrid Nehlig vom französischen Gesundheitsinstitut Inserm und gibt zu bedenken, dass Koffein in Kaffee normalerweise über den Tag verteilt aufgenommen wird und nicht in hoher Dosis auf einmal. Das verringere die Wahrscheinlichkeit einer starken Abhängigkeit im Gegensatz zu Missbrauchsdrogen, die gespritzt oder inhaliert werden. „Zusammenfassend scheint es, dass, obwohl Koffein einige der Kriterien für Drogenabhängigkeit erfüllt, das relative Risiko der Koffeinabhängigkeit ziemlich gering ist.14)

Zusammenfassend scheint es, dass [...] das relative Risiko der Koffeinabhängigkeit ziemlich gering ist.

Weitere Forschung zur Kaffeesucht und Koffein-Abhängigkeit nötig

Sowohl Kritiker als auch Befürworter sind sich in einer Frage recht einig: Um wirklich zu klären, ob Koffein und Kaffee süchtig machen können, ist noch weitere Forschung notwendig. Dennoch plädieren einige Forscher dafür, Koffein-Abhängigkeit schon jetzt in die wichtigsten Klassifikations-Systeme für medizinische Diagnosen aufzunehmen, um weitere Studien anzustoßen.1)

Darüberhinaus enthält Kaffee abgesehen vom Koffein noch zahlreiche weitere Substanzen. Wie diese im Zusammenspiel mit dem Koffein im menschlichen Körper wirken, ist ebenfalls noch nicht vollständig erforscht.

Fazit: Macht Kaffee süchtig?

Die meisten Studien beschäftigen sich nicht direkt mit Kaffeesucht, sondern mit dem im Kaffee enthaltenen Koffein. Da in den meisten Studien aber vor allem Kaffee als Koffein-Quelle verwendet wird, lassen sich die Ergebnisse gut übertragen.

Ob es eine Kaffeesucht oder Koffein-Abhängigkeit wirklich gibt, ist umstritten. Einerseits weist Koffein einige Merkmale einer abhängigmachenden Substanz auf: Dazu zählen Entzugserscheinungen nach längerem Konsum und eine Toleranz-Entwicklung.

Andererseits erfüllt Koffein nicht alle Merkmale, um als süchtigmachende Substanz anerkannt zu werden. Zum Beispiel erhöht es nicht direkt die Dopamin-Ausschüttung im Gehirn. Außerdem wird Koffein in Kaffee normalerweise über den Tag verteilt aufgenommen. Das macht das Risiko für eine echte Abhängigkeit relativ gering.

Es ist noch weitere Forschung nötig, um wirklich zu klären, ob Kaffee und Koffein süchtig machen können. Anerkannt sind dagegen das Koffein-Entzugssyndrom und eine Koffeinvergiftung.

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Quellen & Studien zu diesem Artikel:

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  2. Maximilian Gahr: Koffein, das am häufigsten konsumierte Psychostimulans: eine narrative Übersichtsarbeit. In: Fortschr Neurol Psychiatr 14.10.2019. ⟶ https://www.doi.org/10.1055/a-0985-4236
  3. APA. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders. Fifth Edition (DSM-5). 2013 Publisher: American Psychiatric Association; Place/Location: Washington.
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